Mittwoch, 28. Juli 2010

Warum die Blog-Kultur vielleicht noch keine ist

Der Kollege Neldner ist der Auffassung, es gebe zu wenig juristische blogs.

Kollege Krieg hat zuvor mit fünf Thesen provozieren wollen, die zusammengefasst darauf hinauslaufen, dass es kaum Blogs mit wissenschaftlicher Relevanz gebe. Mit seiner These, dass Großkanzleien sich auf diesem Gebiet kaum engagierten, betreibt er ansatzweise Ursachenforschung; seine weitere These, dass Blogs nicht zum gesellschaftlichen Diskurs beitrügen, stellt dagegen eine Art Folgenabschätzung dar.

Zumindest mit seiner Ursachenforschung bin ich nicht einverstanden. Mir ist nicht klar, warum bloggende Großkanzleien zu einer Veränderung der Situation beitragen sollten, zumal der Kollege selbst als weiteres Manko aufzählt, dass bei den existierenden Blogs die "Marketingveranstaltungen" überwögen. Dieses Problem dürfte sich bei Teilnahme von Großkanzleien eher verschärfen. Dass Großkanzleien sich hingegen in eine politische Diskussion einmischen, dürfte kaum zu erwarten sein, solange dies nicht seinerseits eine Werbewirkung entfaltet.

Der Tenor des vielzitierten Artikels in der FAZ scheint mir da eher in die Irre zu führen: Die dort vermisste Verfassungsdebatte führen in den USA z. B. Supreme-Court-Anwälte; einige davon bedienen sich hierzu auch eines blogs. Jeder macht halt Rechtspolitik dort, wo es ihn betrifft.

Es sind hierzulande und zur Zeit gerade die Einzelanwälte, die Blogs als Plattform nutzen, um einen - wenn auch bescheidenen - gesellschaftlichen Diskus zu starten. Zumindest verstehe ich meinen eigenen Blog so und weiß von etlichen Kollegen, die dies ähnlich sehen. Allein die Reaktion ist bemerkenswert. Liest man beispielsweise in dem in mancher Sicht herausragenden Blog des Kollegen Vetter die Kommentare, dann schwant mir etwas anderes:

Nicht den Bloggern fehlt es an Diskurskultur, sondern anscheinend dem Netzvolk an sich. Selbst bei großartiger Aufbereitung einzelner Themen - außerhalb einer reinen Fachdiskussion - erreicht kaum ein dort zu lesender Kommentar die Mindestanforderungen an eine akzeptable Gesprächskultur. Es herrschen rüde Beleidigungen und unsachliches Gepöbel vor, wohlgemerkt: Einige wenige hochwertige Beiträge gibt es auch unter den Kommentaren, aber die sind deutlich in der Minderzahl. Das beginnt damit, dass selbst offenkundig als Richter oder Staatsanwälte tätige Kommentatoren ihre Kommentare anonym abgeben und dabei nicht selten etwas tun, das sie bei anderen als Beleidigung, Üble Nachrede oder Verleumdung verfolgen würden.

Zu einem gelungenen Diskurs gehört einer, der ein Thema anstößt; und es gehören Leser dazu, die den Faden aufnehmen und weiter diskutieren- und nicht etwa dem Autor erst einmal schreiben, was für ein blöder Hornochse mit was für einer abstrus falschen Sondermeinung er sei. Das geschieht leider völlig unabhängig von der juristischen, literarischen oder wissenschaftlichen Qualität der Blog-Beiträge, einfach so.

Vielleicht sollten sich alle Beteiligten zunächst einmal um guten Stil bemühen. Möglicherweise folgt die gesellschaftliche Akzeptanz von Blogs dann von selbst.

Kommentare:

  1. Darf ich noch aus reiner Freude daran bloggen oder muss ich mit gleich ein rosa Tagebuch kaufen?

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  2. Blogs sind gesellschaftlich also nicht, oder zu wenig akzeptiert? Hmm nun ja...ich würde sagen, besonders die Blogs, die Augenkrebs beim Lesen verursachen (weiße Schrift auf Schwarzen Grund....keine gute Idee) und die eine falsche Zeitzone eingestellt haben, leiden unter dieser Intoleranz.

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  3. @ Anonym: Da haben Sie ein sehr schönes Beispiel geliefert für genau die Art von Kommentaren, die ich meinte.

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  4. Kommentaren, die generelle Kritik ausdrücken, mangelt es für sie also automatisch an hinreichender Gesprächskultur? Die Leser sind somit automatisch als "Netzvolk" abgestempelt? Interessante Ansichten Herr Nebgen.....und nein, ich bin kein Richter.

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  5. @Anonym
    Sie leiden an Retinoblastom oder Uvealmelanom? (auf gut deutsch: Augenkrebs)
    Na, dann leben Sie ja nicht mehr lange. Ich kann Sie beruhigen, von Weiß auf Schwarz lesen kommt das nicht. Nicht nur körperlich auch geistig bin ich gesund und erfreue mich regelmäßig an den neuesten Blogeinträgen hier. Ist viel humorvoller und informativer als die Morgenliche Zeitung.
    Eine(Ihre) Aussage, die generelle Kritik suggeriert, ist nicht zu erkennen. Nur ein pauschales ich bin erstmal gegen alles und tue es kund. Niemand wird, wie bei Newslettern, gezwungen den Blogeintrag zu lesen.
    Herr C.N. macht das schon richtig gut. Schön, und weiter so.

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  6. Tut mir Leid, ihre Vermutungen und Interpretationen sind falsch. Rein wissenschaftlich gesehen ist es bewiesen, dass das Lesen von weißem Text auf schwarzem Hintergrund, die Augen um ein Vielfaches mehr anstrengt, als umgekehrt. Daher sollten Webseitenbetreiber, die etwas von der Sache verstehen, dies bei längeren Texten tunlichst vermeiden. Aber eventuell sind ja der Ansicht, dass ein Webmaster keinerlei Verantwortung gegenüber den Usern hat. Dass er "einfach mal eben so" einen Blog startet, ohne sich ein wenig um Gestaltung, Administration, oder sonstige Grundregeln zu kümmern. Aber da kann ich Sie dieses Mal beruhigen. Dem ist nicht so. Ebenso ist niemand gezwungen seinen Ansichten und Kritiken, gegenüber einer Webseite zurückzuhalten. Schon gar nicht wenn sie grundlegend, geläufig und bewiesen sind. Herr C.N. macht das inhaltlich vielleicht "richtig so" (wobei das doch nun wirklich Geschmackssache ist), von Gestaltung und Administration hat er jedoch keinen Schimmer.

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  7. Wo sie die Kommentar-"Kultur" schon erwähnen, Herr Nebgen, im "Netz" tummeln sich nun mal seit Anbeginn (auch schon vor dem Klicki-Bunti-WWW) Trolle herum ;-)

    "Früher war mehr Lametta" ist aber auch nicht; in so mancher z-netz Mailbox war der Ton noch rüder als in dem heutzutage unübertroffenen Trollforum des Heise Verlags. Da war der standesgemäße Spruch der Internetler gegenüber den z-netlern: "Bretter gibt's bei OBI" noch richtig lieb :)

    Um so erstaunter bin ich eigentlich, dass der Ton der Kommentare in den juristischen Blogs denen ich folge bis auf in dem von Herrn Vetter seeeeeehr zivilisiert ist - es wird "sogar" gesietzt. Und das im Internet... soweit ist es also schon gekommen ;-)

    Gibt es nun für mich als nicht-Juristen zu wenige Blogs von Anwälten oder Richtern oder Professoren? Eigentlich nicht. Die Blogs anderer zu lesen ist für mich Unterhaltung, die manchmal auch lehrreich ist; letzters ist aber keine Vorrausetzung für mich, einem Blog zu folgen. Das Ballmann Blog,z.B., vermisse ich schon irgendwie, gerade weil dort wie bei Vetter die Kommentare und Blogeinträge so herrlich unterhaltsam waren.

    Und ja, es hat etwas vom Circus Maximus, wenn man sich mit einem Blog in der Arena dem Plebs stellt, welchen es nach panis et circenses verlangt ;-)

    Im Übrigen bin ich der Meinung das Carthago zerstört werden muss - erm - will sagen: Weiß auf Schwarz geht wirklich nicht.

    Yosh

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  8. Zum einen schenke ich Ihnen noch ein "r", damit an einer Stelle aus dem Sportgerät doch noch die Debatte wird. ;-)

    Zum anderen stimme ich Ihnen zu.

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  9. So, zum dritten und letzten Mal für heut' gebe ich meinen Senf ab.

    Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze...

    Bei einem Kommentator hat man das Gefühl er lauert bis er sich zu irgendwas irgendwie äußern kann.
    "wissentschaftlich erwiesen"
    Kann ja alles sein, die Erde war ja auch wissentschaftlich gesehen mal eine Scheibe.
    Ein Ziel des Kommentars in nicht zu erkennen. Sie mögen Weiß auf Schwarz nicht? Dann klicken Sie woanders hin oder schicken Herrn Nebgen eine Unterlassung der Farbwahl wegen vorsätzlicher Überanspruchung Ihrer Augen.
    Bei der Super Illu klopft auch keiner an der Tür und schimpft wegen zuviel Text. Oder doch?

    P.S.:

    Man DARF seine Meinung kundtun, man MUSS nicht.

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  10. Oh, Sie scheinen also doch der Ansicht zu sein, ein Webmaster habe keine Verantwortung gegenüber seinen Usern. Schade. Naja, und geschichtlich gesehen liegen Sie leider auch daneben. Wissenschaftlich war es nie bewiesen, dass die Erbe eine Scheibe ist. Wie denn auch, mit der Wissenschaft war es damals nicht weit her. Bewiesen wurde lediglich ihre Rundheit. Mich erschreckt Ihre Unwissenheit, finden Sie wirklich, dass Sie SO sehr kredibil auf die Leser dieser Kommentare wirken? So wundert es auch nicht, dass Sie kein Ziel hinter den Kommentare entdecken können. Nun, lassen Sie es mich noch einmal, extra für Sie, darlegen: Gestaltung und Administration sind fehlerhaft. Verbesserungen werden von einem (mittlerweile auch schon zwei) Usern gewünscht. Beide Verbesserungsvorschläge sind absolut gängig, standardmäßig und beschreiben Fehler, die nicht gemacht werden sollten. Was Ihr Interesse an dem Magazin "Super Illu" betrifft, kann ich Ihnen leider nicht weiter helfen. Ich bin kein Fan dieser Art von Druckerzeugnissen. Wenden Sie sich dahingehend doch einfach an den telefonischen Support des entsprechenden Verlages, dort wird man Ihnen sicher gerne weiterhelfen.

    P.S:
    Ihnen gefallen meine Kommentare etwa nicht? Oh, na dann klicken Sie doch einfach woanders hin.

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  11. Gemeinhin befindet sich auf dem Monitor ein Pfeil,Cursor genannt.
    Diesen kann man mithilfe der Maus oder mit Tasten hin und herbewegen und mit dessen Hilfe sogar von einer Webseite zur anderen Schalten.

    Wenn man nun von einer Webseite nicht begeistert ist, so kann man also ganz einfach wegschalten.
    Wenn man stattdessen rummosert und somit noch viel länger diesen schädlichen Farben ausgesetzt ist, so lässt das auf eine Intelligenz schließen, die ich hier nicht weiter kommentieren möchte.

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  12. Ja, auch das permanente Beharren auf die Tatsache, dass berechtigte Kritik, in den eigenen Augen nur "Rummoserei" ist, lässt nicht gerade auf eine ausgereifte Intelligenz schließen. Ganz nach dem Motto "Hey, da krittelt einer an einer Sache herum, die ich gut leiden kann. Das stimmt doch alles gar nicht, der mosert doch nur."
    Blinde Naivität, verlangt auch hier nicht nach weiteren Kommentaren.

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  13. ja jeht eener nach aldi. kauft pudding. mag aber gar net pudding. ist zu braun der pudding. da steht der da an der kasse und nörgelt. i mag keen pudding!! die kassiererin ist verdutzt. warum wolln se denn den pudding kaufen wenn se den net wollen? seine antwort: i mag keen pudding. und der da hinten mag den auch net! der ist ja kackbraun der pudding! aber wat wollen se denn? keen pudding, sach i doch.
    die schlange an der kasse wird immer länger, die kunden werden ungeduldig.
    wollen se gelben pudding? nää. i will den braunen net.
    wenn se keinen wollen, dann gehen se doch zu lidl.

    nää, lidl ist doof. da krieg i ja pudding in allen farben,
    und i will ja nur den braunen net.

    ...

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  14. Ja das trifft es allerdings, bravo. Und zwar trifft es genau auf die Beschreibung, der Kommentare mit mangelnder Gesprächskultur, die Herr Nebgen eingangs, in seinem eigentlichen Artikel, beschrieb. Sicher auch ein treuer Leser der Super Illu.....

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  15. So, jetzt nochmal beim richtigen Artikel, sorry, es geht hier gerade hektisch zu.

    Hallo Herr Nebgen.
    Ich habe zwar mit Jura nix zu tun, bin aber als Medien- bzw Webdesigner auf diese verrückte Diskussion gestoßen. Ganz ehrlich, was sind hier denn für ignorante, naive Typen unterwegs o.O

    Wie gesagt ich kann nichts zum Inhalt sagen, aber es ist doch offensichtlich das diese beiden Sachen Design und Zeitzone unpassend bzw. falsch sind. Was hat das denn mit dem eigenen Geschmak zu tun??? Absolut gar nichts

    @Anonym1: Sie haben recht. Weiß auf Schwarz macht man nicht und die falsche Zeitzone erkennt ja jedes Kind. Kritik ist wichtig um eine Webseite immer möglichst gut zu halten, von daher finde ich es völlig korrekt diese auch zu äußern.

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  16. Merken diese ganzen "geh doch woanders hin wenns dir nicht gefällt", "Du moserst doch nur rum" Leute eigentlich nichts? Selber beschuldigen sie andere doch nur rummosern zu wollen, aber selber sehen sie die berechtigte Kritik nicht und sind ihrerseits nur am meckern. Es scheint so, als wollen sie bloß nichts an diese Webseite heranlassen und alles ist wunder, wunderschön.
    Ich mag diesen Blog auch gerne lesen (wenn auch nicht oft), aber auch ich muss bei meinem Browser öfter Mal die "vergrößerungs-" Funktion für Schriften verwenden, weil es wirklich schwer zu lesen ist. Naja die Zeitzone stört zwar nicht wirklich, aber falsch ist sie dennoch.

    Ich würde wirklich mal gerne wissen, woher diese starke Aggresivität gegenüber Kritik kommt. Ich selbst muss jetzt wohl befürchten hier gleich 20 Kommentare lesen zu drüfen, dass ich doch woanders hingehen solle. *Kopfschütteln*

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  17. Dieser Blog ist ein virtueller Raum, der das elektronische Pedant zum Wohnzimmer ist. Das äußert scih auch rechtlich darin, dass hier ausschließlich Herr Nebgen das Hausrecht hat !

    Wenn man hier an der Ausstattung herumnörgelt ist das so, als wenn man in ein privates Wohnzimmer kommt und den Eigentümer wegen der augenunfreundliche Einrichtung öffentlich kritisiert.
    So etwas ist - freundlich formuliert, äußerst unhöflich.
    Aber dass der Nörgler keine gute Kinderstube hat, bemerkt man auch daran, dass er sowohl Anonym, als auch unter 2 verschiedenen Namen hier seinen Genörgel Gewicht verleihen möchte.

    Herr Nebgen muss ich leider empfehlen zu zensieren, um sein Wohnzimmer weiterhin wohnlich zu halten.

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  18. Das Layout des Blogs ist durchaus Geschmackssache aber es gibt deutlich schlimmere Blogs, die ich dann trotzt guter Artikel auch einfach nicht lese und gut.

    Zum eigentlichen Thema: Ja es fehlt an einer vernünftigen Debattenkultur. Zum Teil bei den Bloggern (siehe Ballmann vs. Vetter), zum Teil auch bei dem Kommentatoren.

    Eine Debattenkultur setzt Kritikfähigkeit aber auch konstruktive Kritik. An beidem fehlt es zum Teil.

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  19. Na, das ist ja nun lächerlich. Was sollen denn diese Anschuldigungen, weder KENNE ich die Person hinter "Anonym" noch BIN ich sie. Wahrscheinlich wird Herr Nebgen sogar die IP-Adresse jedes Verfassers sehen können, er wird ihnen das bestätigen können. Ein weiterer Versuch bloß keine Kritik zuzulassen?

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  20. Leider irren sie sich da "Tourix". Eine Webseite ist immer ein öffentlicher Raum und wohl kaum mit dem eigenen Wohnzimmer zu vergleichen. Es sei denn Sie erlauben jedem Wildfremden ihr eigenes Wohnzimmer zu hause zu betreten und dort zu verweilen und ihre persönlichen Sachen zu begutachten. Falls ja, ist ihr Kommentar natürlich verständlich.

    Darf ich fragen, woher Sie ihre Sicherheit nehmen, derartig standfest zu behaupten, dass ich angeblich unter anderem Namen kommentieren würde? So etwas habe ich nicht nötig, warum auch? Ja, es mangelt in der Tat an Kritikfähigkeit, verwundernd ist nur, dass "blogfremde" Personen, also nicht der Administrator selbst, ja, quasi schon auf die Barrikaden gehen.

    Als unhöflich würde ich wohl eher ihr eigenes Verhalten bezeichnen, werter Herr "Tourix". Waren Sie es nicht, der gleich damit anfing, meine Intelligenz in Frage zu stellen und dann auch noch wilde Spekulationen über angebliche Pseudonyme anstellte. Haben Sie das wirklich nötig?

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  21. Guten Tag.
    1. Zur Farbwahl: Firefox / Extras / Einstellungen / Farben / die
    Markierung (Häkchen) bei "Seiten das Verwenden von...."
    entfernen. Farben frei wählen.
    Dann können Sie sogar schwarz/gelb wählen. ;-)

    2. Zur Qualität von Kommentaren:
    Jeder Blogbetreiber zieht sich seine Kommentatoren heran
    wie er sie wünscht.
    Vetters Lawblog wird überschwemmt von wiederkehrenden
    anonymen Krawallheinis.
    Das scheint vom Betreiber so gewollt zu sein.
    (erhöht die Leserzahl)
    Seine Themen haben mit "law" nur selten etwas zu tun.

    Vielmehr damit, dort unsachlich dagegen zu sein wo die
    Mehrheit seiner Leser draufknüppeln kann. (Polizei/StA/ u.a.)
    (Wenige Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel)

    @Anonym 28.Juli, 0846,
    Sie dürfen mich nun als Augenkrebsheiler verehren.

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  22. Guten Morgen zusammen,

    heute mein sechster Beitrag, es wird Zeit das ich Herrn Nebgen beichte
    das ich seien Blog gerne lese und seit 2 Tag auch kommentiere.
    Tourix gebe ich mehr als recht, die Wortwahl fiel mir leider nicht ein.
    Hausrecht sehe ich ähnlich. Mit spitzen Bemerkungen, Straßenjargon oder Fachausdrücken habe ich versucht darauf hinzuweisen, über sich selbst nachzudenken was für ein Sinn öffentliche Kritik an der Gestaltung des Blogs habe soll. Wer durchsucht das Internet nach nicht korrekten Dingen? Die Polizei um zum Bleistift Täter ausfindig zu machen. Anwälte auf der Suche nach Sündern wegen Informationspflicht oder Raubkopien. Das ist sinnig.

    Im übrigen: Ich bin keine Zielgruppe für die Super Illu. Dafür bin ich zu jung, und eine Frau.

    Meinungsfreiheit, keine Frage, ist erlaubt.
    Sie finden die Schriftfarbe doof? Auch gut.War mein Artikel mit dem Pudding nicht deutlich? Was haben WIR LESER von Ihrer Kritik?

    Rufen Sie Herrn Nebgen doch an, laden Sie Ihn zu Kaffee ein und bieten Sie ihm an die Gestaltung zu überarbeiten?
    Keine Lust? Ja, dann geht es doch nur um nörgeln. Ihm indirekt etwas über den Blog mitteilen funktioniert nicht.
    Wem etwas wichtig ist macht was, ohne großes Theater. Wir, die Leser können da nichts machen. Darum ging es hier hauptsächlich.
    Die Kritik ging in die falsche Richtung.

    Sie wollen etwas erreichen? Hier ein Tipp.
    Fangen Sie positiv an. Den Inhalt finde ich lesenswert, ich würde mich aber freuen wenn die Farbwahl der Schrift mal überdacht wird.
    Ausprobieren kostet ja nichts. Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Tag. Ein freudiger Leser.
    Gegen Beispiel: Wer hört seiner ständig nörgelten Frau zu? Und springt und macht und tut wenn sie was nuschelt, wenn ihr mal wieder etwas nicht passt? Mmh?

    Herr Nebgen wird an den Kommentaren, hoffe ich, seine helle Freude haben. Ob er gerade im Büro sitzt auf sein Laptop schaut und sich wundert was wir hier veranstalten?

    Mein Angebot zur Güte:
    Treffen in der Feldstraße 60, wir stellen uns alle vor trinken einen Kaffee zusammen und schauen uns die Menschen hinter den Kommentaren an. Wir würden staunen.
    Ich spendiere ne Thermoskanne Kaffee. Wer bringt Milch & Zucker mit?

    Kultur jeglicher Art bildet sich nur langsam, durch Abgrenzung, Kriege, anders sein. Kultur entstand oft durch Widrigkeiten, niemals durch Luxus und Überfluss. Kultur ist festhalten, erinnern, sich dazugehörig fühlen. Auch die Blogkultur wird einen langen Weg haben um sich zu etablieren.

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  23. Blogs sind die große Gefahr des neuen Jahrtausends. Zu oft ist es naemlich so, dass "Blogger" einseitig ihre Sichtweise darstellen. Ich lese regelmäßig die Jura-Blogs von Herrn Vetter und Frau Braun. Und ich kann Ihnen sagen : Man sind das zwei gute Menschen! Das sieht man in allen ihren Posts: Man sind die gut!!!!!!111 Und natuerlich bin auch gut,denn ich lese natuerlich auch nur die Blogs der Guten.
    Hat man das erstmal durchschaut wird man feststellen, dass es gut und richtig ist, dass auch bei "großartiger Aufbereitung einzelner Themen...kaum ein dort zu lesender Kommentar die Mindestanforderungen an eine akzeptable Gesprächskultur erreicht". Denn es ist wichtig diesen Gutmenschen zu zeigen: Es existieren auch andere Meinungen und ich lasse ihren Eintrag niocht ohne weiteres so stehen. Das waere naemlich ein Kampf gegen Windmuehlen, bei gefuehlt 10000000 Blogs in Deutschland.

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  24. Blogger, Meinungen, Tatsachen und Co sind immer subjektiv.
    Alles ist subjektiv, es kommt auf die Position an.
    Hat man das erkannt lebt es sich entspannter.

    Ein Extrem Beispiel: Ein Mensch ist tot, der Arzt dokumentiert das und notiert die Todesursache und Zeit. Sie denken es ist eine Tatsache, irgendwie schon, aber es gibt Gläubige die das anders sehen. Der Mensch ist nicht tot, sondern er lebt weiter in anderer Form die wir nicht sehen können.

    Tatsachen sind subjektiv. Wissen ermöglicht uns nur mehr Wahrscheinlichkeiten mit einzubeziehen.

    Und das das subjektive Darstellen steht nicht unter Straße, sondern nach vielen Kämpfen ist es Meinungsfreiheit.

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  25. Hallo Herr Kollege Nebgen,

    Sie schreiben "Thesen (...), die zusammengefasst darauf hinauslaufen, dass es kaum Blogs mit wissenschaftlicher Relevanz gebe" (pardon, falls es jemanden stoeren sollte, dass ich hier nochmal auf das Thema des Posts und nicht auf die Seitengestaltung eingehe ;-) ).

    Meine Anmerkungen sollten nicht auf diesen Aspekt hinauslaufen (und tun es, mit Verlaub, glaube ich auch nicht), sondern dieser Aspekt ist einer unter mehreren von mir genannten. Mir geht es in meinem Beitrag nicht im Ziel um wissenschaftliche Blawgs, sondern um die Blawgosphaere als solche. Notwendigerweise habe ich mich in der Darstellung auf einige Punkte beschraenkt, und das Ganze zudem als Provokation formuliert - was ja auch wunderbar funktioniert hat. Tatsaechlich sehe ich nicht, dass "Blawgs keine Chance" in Deutschland haetten - viele Chancen werden schlicht bislang nicht genutzt: http://bit.ly/aUtAek

    Beste Gruesse,
    Henning Krieg

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  26. Siehe auch:
    http://rainbraun.blogspot.com/2010/07/trolle-bitte-in-den-wald.html

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  27. Wenn Ihr schwarz auf weiss lesen wollt, dann einfach (im Firefox) unter "Ansicht->Webseiten-Stil->Kein Stil" einstellen.

    Schon ist das große Schwarze weg...

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