Mittwoch, 28. Juli 2010

Eine Welt ohne Rechtsanwälte

Was wäre so eine Welt schön, hört man hier und da jemanden sagen.

Wenn der gemeine Mensch von der Straße dann aber mal ein Problem hat, geht er doch zum Rechtsanwalt, wenn auch meist nur widerwillig. Häufig geschieht das indes erst dann,
  • wenn er die Sache entweder Monate oder Jahre hat liegen lassen und bereits der Gerichtsvollzieher oder die Feldjäger vor der Tür stehen,
  • wenn er bereits selbst einige Eingaben verfasst und die Sache dadurch vollständig gegen die Wand gefahren hat. Der Rechtsanwalt hat dann zudem die Aufgabe, die Sache aufs Gleis zurückzusetzen, den Schaden zu minimieren und kann dann erst mit seiner eigentlichen Aufgabe beginnen.
Woher kommt diese Unlust bei vielen Zeitgenossen, beizeiten einen Rechtsanwalt aufzusuchen, wenn man einen braucht? Wes Toilette defekt ist, ruft doch zumeist auch ohne Umschweife einen Installateur, bei anderen Gewerken ist es kaum anders - warum wartet der durchschnittliche Mandant mit der Einschaltung eines Rechtsanwaltes, bis ihm der Abort bis zum Kinn steht oder darüber hinaus?

Gerade bei Angelegenheiten von besonderer Wichtigkeit und Dringlichkeit ziert sich der gemeine Mandant mitunter besonders lange. Und das, obwohl Rechtsanwalt gar nicht weh tut - anders als Zahnarzt oder Proktologe.

Wo mag diese selbstschädigende und irrationale Haltung gerade bei Rechtsproblemen herrühren? Warum fehlt vielen Menschen gerade in Rechtsdingen die Einsicht, dass ein Experte mit langer Ausbildung, Berufserfahrung und Zusatzqualifikation ein Problem besser lösen kann als der normale Laie? Und das Mysterium wächst weiter: Von meinem Freund dem Banker weiß ich, dass viele Kunden mit einem Rechtsproblem z. B. den Schalterbediensteten ihrer örtlichen Sparkasse um Rat fragen.

Das ist etwa so, als ob ich mit Zahnschmerzen vom Klempner Linderung erhoffte. Rationale Gründe kann das nicht haben.

Kommentare:

  1. Naja, der Schalterbedienstete nimmt für die Beantwortung der Frage, was man den mit Oma Ernas Testament machen solle, kein Geld. :-)

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  2. Ich vermute, das Phänomen gibt es in jeder Branche in leicht abgewandelter Form, zumindest gibt es das auch in der Kreativ- und Werbebranche sehr ähnlich, man muss sich nur die Einträge auf clients from hell durchlesen... Vielleicht fragt man lieber den Klempner als dedn Anwalt, weil der einen ja schon einmal aus der Sch… geritten hat?
    Aber wer einen Anwalt braucht, befindet sich ja schon in einer unangenehmen Ausnahmesituation. Man muss zugeben, dass man ein Problem hat. Man muss zugeben, dass man Hilfe braucht. Man hat keinen Schimmer, woher man einen Anwalt kriegen soll wenn es wirklich brennt, vielleicht aus den Gelben Seiten?

    Man weiss als unbescholtener Bürger aus Funk und Fernsehen, dass die meisten Anwälte nicht Atticus Finch sind, sondern entweder geldgeile Haifische mit gegeltem Haar, die unter 1000€/Std nicht aus de Bett steigen, oder aber versoffene Loser, die händeringend auf die dreifuffzich angewiesen sind, die sie für ihre Pflichtverteidigerauftritte kriegen, bei denen sie sich nach der Urteilsverkündung meist achselzuckend mit „tut mir leid, mehr war leider nicht drin“ verabschieden. Und wenn man sich Atticus Finch mal mit zynisch-realistischem Blick ansieht, dann hat er einen Fall angenommen obwohl er wußte, daß er keine Chance hatte, und er hat ja auch verloren. (OK, pro bono, aber trotzdem.)

    Man hat Angst, schlechtem Geld noch gutes hinterherzuwerfen. Man rechnet mit dem Allerschlimmsten. Man muss sich unangenehmen Tatsachen stellen. Man muss Selbstverantwortung übernehmen. Wer zum Zahnarzt geht weiss, dass es schweineweh tun kann, aber irgendwann am Ende alles gut wird. Die Garantie gibt es vor Gericht nicht. Der Pessimismus ist so riesig, dass man grundsätzlich davon ausgeht, man verliert den Fall sowieso und das Geld ist dann auch noch weg. Der einzige der gewinnt, ist der Anwalt.

    Ich bin glücklicherweise bislang durchs Leben gegangen, ohne jemals einen Anwalt bemühen zu müssen. Ich gehe Streit aus dem Weg. Ich wüßte nicht, wen ich anrufen sollte, käme ich einmal in eine Situation die einen Anwalt erfordert. Ich habe einen Wirtschaftsanwalt im Bekanntenkreis, aber der würde mir in Arbeitsrechts -, Urheberrechtsrechts- oder Strafrechtsfragen nicht viel nützen. Ich würde nicht meinen Banker fragen, aber ich müßte in die Gelben Seiten bzw. ins Internet schauen. Hoffentlich habe ich im Fall der Fälle dann noch Gelegenheit dazu.

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  3. Der Abort kann einem eigentlich nur bis zum Kinn stehen, wenn man sich nach durchzechter Nacht alles nochmal durch den Kopf gehen lassen muss. Worauf Sie anspielen sind sicherlich Exkremente, die man bekanntermaßen im Abort entsorgt. (Da der Blogeintrag ohnehin schon so Fäkalienlastig war, musste ich hier einfach mal klugschei.... ;-))

    Aber mal im Ernst-August:
    Ab wann rechnet es sich zum Anwalt zu gehen? Und was kostet eine einfache Beratung?

    Sagen wir meine Telefongesellschaft hat wieder irgendwas berechnet, was ich für falsch halte. Die Rechnung (bzw. den strittigen Teil) nicht bezahlen und Einspruch erheben ist praktisch nicht möglich, da die mir sofort den Anschluss sperren würden. Die Sitzen am längeren Hebel. Der materielle Schaden ist sagen wir vielleicht 50 Euro. Der Frust als kleiner Kunde wieder über den Tisch gezogen worden zu sein, ist ungleich höher, rechtfertigt aber nicht einen Anwalt einzuschalten.

    Die meisten Leute sind nicht rechtschutzversichert. Und was macht man da? Man fragt einen Bekannten, der da was im Internet gelesen hat oder so. Natürlich kann das nix werden. Aber die einzige Alternative wäre gleich aufzugeben. Da versucht man es halt einfach selbst. Macht man beim Heimwerkern doch auch so.

    (Ok, das Beispiel ist nicht aus dem Strafrecht - da liegt es wahrscheinlich anders und jedem sollte klar sein, dass er sofort zum Fachmann gehen muss.)

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  4. Lieber Alleswisser,

    Spitzfindig sind Sie ja, sogar wenn es nur um Scheiße geht! ;-)

    Trotzdem ist Ihr Fazit sehr gelungen: Es kommt nämlich häufig darauf an, was einem die Einschaltung eines Rechtsanwaltes wert ist. Das ist nur vordergründig eine wirtschaftliche und letzten Endes eine rein individuell zu beantwortende Frage.

    Manchem ist das Obsiegen gegen die böse Telefongesellschaft viel wert. Manch anderen allerdings es es zwar viel wert, ohne dass sie dafür aber gleich Geld würden bezahlen wollen. Diese unfreundlichen Zeitgenossen - ich nenne sie manchmal im Zorn Betrüger - gilt es möglichst rechtzeitig zu erkennen und rauszuschmeißen!

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  5. Nun ja, es gibt auch Leute die rechtzeitig zum Anwalt gehen oder sich schon beraten lassen, bevor dass Problem akut wird um für einen späteren Prozess gewappnet zu sein... aber sie sind leider die Ausnahme.

    Ganz ärgerlich ist es aber, wenn die Mandanten nicht nur erst viel zu spät zum Anwalt kommen, sondern dann auch leider nur halbherzig und nicht immer ganz wahrheitsgetreu den Sachverhalt erzählen. Wenn das dann im Prozess auffliegt, kann auch der Anwalt häufig nichts mehr ausrichten...

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  6. Als Anwalt habe ich vollstes Verständnis für jeden, der nicht zum Anwalt geht.

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  7. @Nebgen: Nach der Lektüre ihres und anderer einschlägiger Beiträge in anderen Anwalts-Blogs, muss ich noch ergänzen, wie sehr es mich verblüfft, dass es tatsächlich Leute geben soll, die keine Angst haben ihren Anwalt nach getaner Arbeit nicht zu bezahlen. Ist das Mut oder Dummheit?

    Das ist ja wie wenn man eine finstere Gestalt beauftragt, jemand anderen mal empfindlich zu treffen, und diese dann auch nicht bezahlt. Je nach dem aus welcher Zunft der finstere Geselle ist - also Anwalt oder Schläger (*scnr*) - wird er nämlich keine Mahnung schreiben und das Inkasso womöglich gleich selbst durchführen. Autsch! ;-)

    (Ich bitte den Vergleich zwischen Anwälten und Gewalttätern zu entschuldigen, aber beim Formulieren des Beispiels drängte er sich geradezu auf und ich konnte nicht widerstehen... ;-))

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  8. Ein interessanter Blogeintrag.
    Der Klassiker aus Erfahrung wird man klug. Wie oft fällt man gepflegt auf die Fresse, lässt sich über den Tisch ziehen bevor man sich Hilfe holt? Oft. Denn mein Anwalt weiß mehr über mich als jeder andere, das ist ein großer Schritt für einen Durchschnittsbürger. Zugeben müssen versagt zu haben. Sich erklären, wahrheitsgemäß Fakten widergeben, privates erzählen.
    Hört sich banal an, ist es aber nicht. Anwälte sind irgendwie Dienstleister mit der Erlaubnis in tiefe Abgründe zu schauen. Und wenn man mal daneben greift mit der Wahl des Juristen... Stiftung Warentest für Anwälte? Ja? Wo? Somit ist der erste Schritt zum Anwalt sehr groß, manchmal unüberwindbar.
    Die Reaktion des Umfeldes tut sein übriges: Entsetzte Gesichter "Wie, du hast einen Anwalt??" Ja, und ich bin kein Drogenboss und kein giftiger Nachbar der mit Zentimetermass sein Revier absteckt.
    Sondern nur ein Mandant der es dem Anwalt überlässt meine Rechte wahrzunehmen. Für die Zukunft hält es mich vielleicht auch ab "Blödsinn" zu machen. Denn wer will den schon eine Schellte von seinem Rechtsanwalt? Also, Kurzwahltaste ist gespeichert, überlegen BEVOR man etwas tut, Fragen wenn man sich unsicher ist und seiner Umgebung den Rat geben: "Lass dich beraten, denn die Cousine der Tante von Oma ist keine gute Rechtsberatung. Ein schlechter Rat ist teurer als jede Anwaltsgebühr"
    In diesem Sinne,
    ein Mandant.

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  9. Ich glaube, das liegt daran, weil so gut wie jeder Mensch ein Rechtsempfinden hat. Und aus diesem Rechtsempfinden dann die Meinung herleitet, auch im Recht zu sein. Und wenn man schon im Recht ist, dann wird man auch Recht bekommen. Schließlich lebt man in einem Rechtsstaat. Warum sollte man dann einen Rechtsanwalt einschalten. Damit der Geld an etwas verdient, was dem, mit Rechtsempfinden gesegneten, Menschen nach seiner Vorstellung eh von selbst zufliegt. Würde in jedem Menschen ein Heimwerker stecken, ginge es den Handwerkern wohl genau so.

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  10. @Alleswisser,

    gerade die Tatsache, dass man als "Normalbürger" von Versorgern ignoriert wird sollte jedem den Wert einer RV klar machen.

    Mein Streit mit einem Internetprovider in einen eindeutigen Fall wurde - nach mehreren Monaten, zahlreichen Einschrieben, Email Wechseln und Rückbuchungen - mit nur einem Schreiben eines Anwalts zu meinen Gunsten geklärt (ich hatte ja auch Recht ;-) )

    In dem Brief des Anwalts stand dabei sinngemäß das Gleiche, das ich schon vorher den Provider habe wissen lassen.

    In einem aktuellen Fall bin ich schlauer und schreibe nur noch ein Einschreiben und gehe dann zum Anwalt, den besagten Brief schreiben lassen ;-)

    Yosh

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  11. @Yosh: Ich stimme zu und könnte aus dem eigenen Erfahrungsschatz viele ähnliche Fälle nennen. So lange im Briefkopf nicht Anwalt steht, kann man denen schreiben, dass der Himmel blau ist, und wird trotzdem nicht für voll genommen. Dass das bewusste Taktik ist, ist auch klar.

    Ich habe im übrigen auch eine RV. Trotzdem überlege ich sehr genau, wann ich sie beanspruche. Zwar würden die prinzipiell fast jeden Mist bezahlen, nur darf man sich dann nicht wundern, wenn die Beiträge irgendwann steigen (ob nun für einen persönlich oder allgemein).

    Mein erster schritt ist immer die Kulanzberatung der RV in Anspruch zu nehmen und mir erstmal am Telefon darlegen zu lassen, ob ich richtig liege oder auf dem Holzweg bin. Da lasse ich mir dann auch mal Formulierungen mit auf den Weg geben, was ich der Gegenseite schreiben soll. Dazu ergänze ich dann noch ganz naiv ungefähr folgenden Satz: "Ich armer Unschuldshase habe ja gar keine Ahnung und mal einen Fachmann gefragt und laut der Beratungshotline meiner RV ist das nun so-und-so-weiter..." Das soll ein kleiner Hinweis darauf sein, dass ich auch gerne einen Schritt weitergehen kann. Manchmal wird der Wink mit dem Betonpfeiler auf der anderen Seite sogar wahrgenommen und entsprechend richtig reagiert. :-)

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  12. Der Link hat zwar schon 'nen ellenlangen Bart, ich kann der Versuchung ihn zu posten jedoch nicht widerstehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=CLfzfC3JXAw

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  13. Die Mandanten, die immer erst versuchen, den Karren selbst aus dem Dreck zu ziehen, gibt es leider auch im Strafrecht.

    Ich habe da einen meiner Mandanten vor Augen, welcher bereits verschiedentlich Ermittlungsverfahren am Hals hatte und stets erst selbst umfassend schriftlich Stellung gegenüber der Polizei genommen hat. In diesen Schreiben teilte er dann abschließend mit, daß er mich beauftragen werde, wenn es zur Anklage kommen sollte.

    Es war diesem Mandanten bislang nicht begreiflich zu machen, daß er mit seinen Schreiben die Wahrscheinlichkeit einer Anklage deutlich erhöht.

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  14. "Woher kommt diese Unlust bei vielen Zeitgenossen, beizeiten einen Rechtsanwalt aufzusuchen, wenn man einen braucht?"

    Ich vermute das liegt einmal an den Kosten, die man nicht kennt und abschätzen kann. Was kostet es, wenn ich mit einer Frage komme? "Kommt drauf an", ist die abschreckende Antwort.

    Dann ist die Leistung relativ undurchsichtig, weil man so schlecht vergleichen kann. Jeder Fall ist (zumindest gefühlt) anders, ein verstopftes Klo ist da eine eindeutige Angelegenheit. Und da das auch noch öfters vorkommt als ein Rechtsstreit kann ich mal in der Bekanntschaft rumfragen.

    (Die wissen übrigens auch in etwa was das dann kostet ;-)

    Ich empfehle ja zu schauen, ob der lokale Anwaltverein eine Sprechstunde hat, wo es (hier gegen 10 Euro) einen ersten Ratschlag gibt ("Mahnen sie doch erstmal, und setzen sie eine Frist, bevor sie die gleich verklagen.")

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  15. Der Simpsons Link ist ja klasse!

    Woran erkenne ich als Laie wann ich zum Anwalt muss?
    Jedes mal einen Rechtsanwalt fragen? Gute Tipps aus dem eigenen Umfeld?

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  16. Fachleute werden überall gebraucht, aber selten besteht dazu Zwang, wie das beim Anwaltszwang der Fall ist.

    Welche Gründe gibt es für den Anwaltszwang?

    Viele hier diskutierten Gründe würden wegfallen, wenn es eine breitere Rechtsbildung - angefangen in der Schule - gäbe.

    Die ZPO ruft gerade nach den von ihr prodizierten Anwälten. Es gibt sehr viele formale ZPO-Fallen, welche durch stärkere Rechte der Richter einfach wegfallen könnten. Die Richter haben in den Zivilprozessen auch nicht das Recht, selbst nach der Wahrheit zu suchen. Sie dürfen dazu auch nicht beauftragt werden. Die Richter dürfen nur das berücksichtigen, was die Anwälte / Parteien vorbringen. Damit werden Trickser und fiese Typen auf die Bühne gerufen und haben mehr Erfolgt als gründlich arbeitenden Anwälte.

    Für die meisten Richter ist deren Arbeit nur ein Job. Nicht mehr und nicht weniger. Die Sachen werden vereinfacht, formalisiert, arbeitsteilig unter den Beteligten verteilt. Vorträge der Parteien - nicht deren Anwälte - werden vermieden, z.T. nicht zugelassen, mit Unmut entgegengenommen, denn diese erfordern kreative Entscheidungen bei den Richtern, zu denen diesen weder geschult, noch ausgebildet, geschweige denn gebildet sind.

    Die Zivilrechtsvefahren müssen dem Staat Geld einbringen. Der Staat ist an dem Zank finanziell interessiert.

    Das gesellschaftliche Übel pointiert ganz nett Nils Heinrich:
    http://www.youtube.com/watch?v=avqlinoj5bU

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  17. Hallo Herr Nebgen. Ich habe zwar mit Jura nix zu tun, bin aber als Medien- bzw Webdesigner auf diese verrückte Diskussion gestoßen. Ganz ehrlich, was sind hier denn für ignorante, naive Typen unterwegs o.O Wie gesagt ich kann nichts zum Inhalt sagen, aber es ist doch offensichtlich das diese beiden Sachen Design und Zeitzone unpassend bzw falsch sind. Was hat das denn mit dem eigenen Geschmak zu tun??? Absolut gar nichts

    @Anonym1: sie haben recht. Weiß auf Schwarz macht man nicht und die falsche Zeitzone erkennt ja jedes Kind. Kritik ist wichtig um eine Webseite immer möglichst gut zu halten, von daher finde ich es völlig korrekt diese auch zu aüßern.

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  18. Ups...das sollte eigentlich in einen anderen artikel ;D

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  19. Ist ganz einfach - wenn ich einen Installateur rufe, dann habe ich einen Kostenvoranschlag, kann mir ein anderes Angebot einholen und weiss, das mein Klo hinterher wieder funktioniert.

    Gehe ich im Zivilrecht zum Anwalt, so hab ich keine Ahnung, wie hoch die Rechnung ausfällt (die unter Umständen höher sein kann, als der Streitwert, wenn ich Gerichtskosten und die des gegnerischen Anwalts einrechne), geschweige denn eine Garantie, das ich zu "meinem" Recht komme. Ergo - selber tippen, und gucken, was passiert.

    In Strafsachen würde ich allerdings auch nichts sagen und stehenden Fusses zum Fachanwalt. ;)

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  20. Den Vergleich Klempner - Anwalt oder auch Handwerker - Anwalt halte ich persönlich für missglückt, denn Otto Normalmandantwerker ist mindestens genauso viel Handwerker wie Rechtskundiger. Dass beiderlei Wissen nicht unbedingt zielführend ist steht ausser Frage.

    Sicherlich wäre es sinnvoll zum Anwalt zu gehen und zwar bevor der berühmte Karren so richtig im Dreck steckt. Doch zu welchem? Und hat der ausgesuchte Anwalt soviel Selbsterkenntnis mir zu raten einen Fachanwalt respektive einen im fraglichen Rechtsgebiet versierten Kollegen aufzusuchen? Aus meiner Erfahrung sage ich: Nein. Und schon ist der Spezialist für Immobilienrecht dabei in einem z.B. Steuerstrafverfahren Attacke zu reiten. Das ganze geht dann aus wie das berühmte Hornberger Schießen.

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